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“Chasing Traces” ist das Dokument einer Reise. Vor einem Jahr machte sich Alina Amuri auf den Weg, auf der Suche nach ihren Wurzeln, auf der Suche nach sich selbst. Gefunden hat sie neue Perspektiven und nicht zuletzt einen neuen Sound. Davon zeugt dieses Album. It’s a new day, it’s a new life for her – und eine Inspiration fĂŒr alle, die ihr auf ihrem Weg folgen.

Man könnte es sich einfach machen: “Chasing Traces” ist ein modernes Soul-Album, mit zeitgenössischen EinflĂŒssen und einer klassisch sozialisierten Ausnahmestimme. Alina Amuri aber wollte es sich nicht einfach machen. Sie wollte verstehen. Also ging die Schweizer SĂ€ngerin mit kongolesischen Wurzeln dorthin, wo die Wahrheit liegt. Sie ging nach innen. ZurĂŒck kam sie mit jener Klarheit, die aus einer talentierten Instinkt-SĂ€ngerin eine KĂŒnstlerin macht: eine selbstbewusste, selbstbestimmte Frau, die ihren Platz in dieser Welt gefunden hat.

Der Ausgangspunkt dieser Reise war eine tatsĂ€chliche. Gemeinsam mit einer Freundin, die ein Kinderhilfsprojekt in Afrika unterstĂŒtzt, reiste Alina Amuri im vergangenen Jahr fĂŒr mehrere Wochen mit einer Gruppe Nomaden durch die WĂŒste Ägyptens. Von der Hauptstadt Kairo aus zogen sie in Richtung SĂŒden, tiefer und tiefer in unberĂŒhrte Natur. Sie fand eine neue Art der Schönheit in diesem Nichts. Und sie fand die Ruhe, um ĂŒber sich selbst und ihre Geschichte nachzudenken, ihr Leben zwischen Wurzeln, die sie kaum kennt, und einer Heimat, in der sie nie ganz zuhause sein konnte.

Im Alter von nur zwei Jahren kam Alina in die Schweiz. Dort wuchs sie in ZĂŒrich bei einer Pflegefamilie auf. “Ich war als Kind schon ein Wirbelwind,” erinnert sie sich. “Ich habe mich stundenlang ausgepowert, getanzt und gesungen.” Gedanken an eine Karriere hatte sie nicht. Anders als viele Kollegen stand sie nie mit dem BĂŒrsten-Mikro vor dem Spiegel und trĂ€umte von der grossen BĂŒhne. Aber die Musik half ihr schon damals, mit den WidersprĂŒchen und LĂŒcken ihrer Biografie umzugehen. Sie sang im Kinderchor des Opernhauses ZĂŒrich und spielte Querflöte. “In der Musik konnte ich mich ausdrĂŒcken. Sie war meine Ausdrucksform.” Daran hat sich bis heute nichts geĂ€ndert.

Wenn man Alina Amuri im Alltag begegnet, wirkt sie eher ruhig. Sobald sie aber eine Booth oder BĂŒhne betritt, Ă€ndert sich das mit einem Schlag. Sie geht auf in der Musik. Das Singen ist ihr Element. Gleichsam magisch formen sich in ihr Silben zu Melodien, findet sie Worte fĂŒr die Themen, die sie, die uns alle beschĂ€ftigen – und seien sie noch so komplex. “Chasing Traces” ist alles andere als ein leichtes Album; es geht um Trennungen, um die Suche nach IdentitĂ€t und Freiheit, um neuen Mut. In Alinas Gesang aber klingt all das federleicht. Das ist ihre Superkraft: Das Schwierige einfach klingen zu lassen, das Persönliche universell, das Vielschichtige nach einer Hook, die man immer wieder mitsingen möchte.

“Chasing Traces” entstand in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Produzententeam AmberYard sowie dem befreundeten Songwriter Walter Esposito, mit dem sich Alina in langen, intensiven GesprĂ€chen austauschte. Gemeinsam schrieben sie den Grossteil des Albums. Alle Seiten betraten Neuland in dem Prozess, nicht nur wegen des regelmĂ€ssigen Einsatzes von Skype, WhatsApp & Co. Alina öffnete sich neuen musikalischen Strömungen. AmberYard öffneten sich der Idee, ein ganzes – und noch dazu extrem persönliches – Album mit einer KĂŒnstlerin aufzunehmen, die sie davor nur von Spotify und YouTube sowie ĂŒber gemeinsame Bekannte kannten. “We’ll replace fear of the unknown with curiosity and move our feet to another rhythm”, heisst es an einer Stelle auf dem Song “Pioneers”.

Die Zeile ist eher allgemein gemeint, aber sie taugt dennoch als Chiffre fĂŒr diese Platte. Alina Amuri klingt moderner, vielschichtiger als noch auf ihrem DebĂŒt “Be One With Me” (das sie 2015 zum “Best Talent” des SRF3 machte, sie zum Frauenfeld Open Air und auf eine BĂŒhne mit u.a. Selah Sue und Jesse J fĂŒhrte). Die EinflĂŒsse reichen weit ĂŒber den R&B-Kanon hinaus: Cloud R&B, Reggae, Black Rock, sogar House. Aber ihre Stimme, diese unbestimmte WĂ€rme in ihrem Ausdruck hĂ€lt alles wie selbstverstĂ€ndlich zusammen. Da ist die EmotionalitĂ€t von Nina Simone. Da ist die Tiefe von Mahalia Jackson. Da ist der Swagger des Hip-Hop, der ihr als Teenager einst Identifikation stiftete. Da ist die frische Energie von jungen Soul-Neudenkern wie Anderson .Paak.

Auch insofern ist “Chasing Traces” ein Reifeprozess, ein Akt der Reflektion. Wer bin ich? Wer will ich sein? Was will ich mit meinem Leben anstellen? Alina Amuri hat einmal gesagt, dass sie Musik in erster Linie fĂŒr sich selbst macht. Das Besondere an ihrer Musik aber ist, dass jeder von ihr lernen kann. Wer bist du? Wer willst du sein? Was willst du mit deinem Leben anstellen? Das klĂ€rt “Chasing Traces” nicht, natĂŒrlich nicht. Aber wer Alina Amuri auf ihren Wegen folgt, wird einer Antwort mit Sicherheit nĂ€her kommen.

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